Gaza-Operation “Bleigießen”

Am Samstag, dem 27. Dezember 2008 starteten die israelischen Streitkräfte einen Luftangriff gegen terroristische Ziele der Hamas-Organisation im Gaza-Streifen. Dies war der Beginn der Operation “Bleigießen”.

Die Operation “Bleigießen” begann, nachdem der Süden Israels drei Jahre lang von tausenden palästinensischen Raketenangriffe getroffen worden war.

Seit dem Beginn der Operation stieg die Zahl von Hamas-Angriffen weiter an, und hunderte Raketen von wurden auf Israel gefeuert, durchschnittlich 80 Raketen täglich, auf Ashdod und Aschkelon und zum ersten Mal auch Grad-Raketen auf Beer-Scheva.

Während der Operation attackierten israelische Luft- und Seestreitkräfte Hamas-Terrorzellen, das Hamas-Hauptquartier in Gaza-Streifen und eine Hamas-Ausbildungsbasis und Außenposten sowie Hamas-Regierungskomplexe.

Jedes Mal, wenn ein Luftangriff geplant war, warnte die israelische Armee die Bevölkerung des Gazastreifens vor, um Zivilisten genug Zeit zu lassen, in Deckung zu geben und die für den Angriff bestimmten Gebäude zu verlassen. Die IDF machten deutlich, dass ihre einzigen Ziele die terroristischen Zellen, die Hamas-Aktivisten und die Plattformen der Qassam-Raketen im Gaza-Streifen sind. Bemühungen wurden unternommen, so wenig wie möglich die Zivilbevölkerung zu treffen.

Im krassen Gegensatz zu Hamas mit seinem wahllosen Feuern auf Israel, dessen erklärtes Ziel es war,  Zivilisten in Negev zu treffen, machte Israel deutlich, dass es keine Absicht hat, unschuldige Palästinenser zu verletzen oder zu töten.

Die israelische Luftwaffe hat extreme Maßnahmen zur Vermeidung ziviler Opfern getroffen und ging so weit, Wohnblöcke zu benennen, wo sich bekannterweise Hamas-Kräfte unter den zivilen Bewohnern versteckten. Sie rief die Zivilbevölkerung auf, diese Häuser zu verlassen.

90 000 palästinensische Haushalte im Gazastreifen erhielten telefonische Warnungen vor einem bevorstehenden Luftangriff. Das ist beispiellos, und keine andere Armee der Welt hat jemals solche Maßnahmen getroffen, um unschuldige Menschenleben zu retten.

Darüber hinaus erreichten seit dem ersten Tag der Operation mehr als 8000 Tonnen humanitärer Hilfsgüter aus Israel den Gazastreifen trotz der Blockade. Auch wurden dutzende verwundete und kranke Bewohner des Gazastreifens zur Behandlung in Israel durch den Erez-Übergang gebracht.

Seit Beginn der Operation wurden laut palästinensischen Quellen etwa 900 zivile Bewohner des Gazastreifens getötet. Israelische Militärs geben an, dass über 500 bewaffnete Hamas-Mitglieder in der Operation “Bleigießen” von den Bodentruppen getötet wurden.

Am 18. Januar 2009 erklärte Israel einen einseitigen Waffenstillstand und stoppte ihre Operation in Gaza. Das Waffenstillstandsabkommen wurde vom ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak initiiert. Das israelische Kabinett billigte die Initiative, wissend, dass es sich um ein einseitiges Abkommen handle. Hamas hat es weder unterschrieben noch wurde diese terroristische Gruppe gebeten, das von Ägypten unterstützte Abkommen zu genehmigen.