Israel und die USA

Israel ist der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

Der Bund zwischen diesen beiden Ländern kann tatsächlich als eine “besondere Beziehung” bezeichnet werden.

Während seiner über sechs Jahrzehnte dauernden Existenz hat Israel von den Vereinigten Staaten politische und diplomatische Unterstützung sowie finanzielle und militärische Hilfe bekommen.

Amerika hat wiederum Israel bewundert und mit einen besonderen Verständnis bedacht: für seine erfolgreichen Bemühungen, der westlichen demokratischen Tradition zu folgen, seine bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung und seinen entschlossenen Kampf gegen seine unnachgiebigen Feinde.

Die anhaltende Stärke der Allianz zwischen den USA und Israel wurzelt in den gemeinsamen moralischen Werten der beiden Nationen. Die amerikanische Unterstützung des uralten Bestrebens des jüdischen Volkes, in seine uralte Heimat zurückzukehren, reicht zurück bis in die Kolonialzeit, als John Adams, der sechste Präsident  der Vereinigten Staaten, schrieb: “Ich wünschte wirklich, den Juden in Judäa wieder einen unabhängigen Staat für sich zu haben, denn ich glaube, dass ihre am meisten erleuchteten Leute einen Anteil an der Veredelung der Philosophie dieses Zeitalters hatten.”

 John Quincy Adams schrieb dem Major Mordecai Manuel Noah, er glaube an den “Wiederaufbau von Judäa als eine unabhängige Nation”.

Seit den 1970er Jahren ist Israel einer der größten Empfänger der US-Auslandshilfe. In der Vergangenheit war ein Teil davon der Wirtschaftshilfe gewidmet, die Wirtschaftshilfe für Israel endete im Jahr 2007 jedoch dank der wachsenden Wirtschaft Israels.

Israel erhält derzeit eine Unterstützung von 3 Milliarden US-Dollar durch militärische Auslandsfinanzierung (FMF). 74 % dieser Gelder müssen für den Erwerb von US-Verteidigungsausrüstung, Services und Training aufgewendet werden. Daher wird die US-Militärhilfe an Israel als eine Subvention der amerikanischen Industrien betrachtet.

Ein weiteres Beispiel für die “besondere Beziehung” zwischen den beiden Ländern sind die unaufhörlichen Bemühungen, welche die Vereinigten Staaten unermüdlich investieren, um die  Friedensverhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde zu fördern.

Die USA wurden oft kritisiert, dass sie als Anwalt der israelischen Seite agierten statt als ein unparteiischer Vermittler aufzutreten. Sie hätten ihre Einstellungen mit der israelischen Regierung koordiniert, sogar auf Kosten der Förderung der Friedensgespräche.

Aufgrund der zwischen den USA und Israel vereinbarten “keine Überraschungen”-Politik muss die US-Regierung zunächst mit der israelischen Regierung jedwede Ideen für die Verhandlungen besprechen, bevor Sie diese öffentlich vorschlägt, wodurch angeblich die amerikanischen Vermittler einer “Unabhängigkeit und Flexibilität für ernsthafte friedensstiftende Ideen” unfähig sind.

 

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