Jerusalem – die vereinte Hauptstadt

Jerusalem und das jüdische Volk sind so sehr miteinander verflochten, dass die Geschichte des einen zwangsläufig die Geschichte des anderen erzählt.

Seit mehr als 3000 Jahren spielt Jerusalem eine zentrale Rolle in der Geschichte der Juden, kulturell, politisch und spirituell, was schon aus der Bibel ersichtlich ist.

Im Laufe der 2000 Jahre der Diaspora nannten Juden Jerusalem ihre angestammte Heimat und sehnten sich nach ihr. Dies steht in scharfem Kontrast zu der Beziehung zwischen Jerusalem und dem modernen Islam, der nur künstlich die Bande zu Jerusalem aufzuwerten versucht.

Nach dem Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 wurde Jerusalem wieder vereint, nachdem Jordanien im Rahmen seiner Unterstützung der ägyptisch-syrischen Offensive den israelischen Teil Jerusalems unter Artilleriebeschuss genommen hatte. Die israelischen Führer schworen, dass die Stadt nie wieder geteilt werde.

Trotz der schändlichen Behandlung des jüdischen Viertels und des Ölbergs unter der jordanischen Herrschaft und trotz der krassen Verletzung der jordanischen Verpflichtung und Beschwörungen, alle heiligen Stätten Juden und Christen zugänglich zu machen, war es eine der ersten Amtshandlungen Israels nach der Wiedervereinigung der Stadt, den Schutz der Rechte aller Bewohner von Jerusalem zu erklären und ihre Freiheiten zu gewährleisten. Dazu gehörte nicht nur der freie Zugang zu den heiligen Stätten für Angehörige aller Glaubensrichtungen, es war auch ein Beispiel der religiösen Toleranz, die hier nie vorher geherrscht hatte.

Israel überließ muslimischen und christlichen religiösen Behörden die volle Verantwortung für die Verwaltung Ihrer jeweiligen heiligen Stätte in Alt-Jerusalem (dem Teil innerhalb der Mauer) und am Ölberg. Auch der heiligste Ort für Juden, der Tempelberg, mit seinen prachtvollen und für den Moslems sehr heiligen Moscheen, wurde der muslimischen Verwaltung überlassen. Die muslimische religiöse Verwaltung jedoch, die Waqf, verletzte das ihr geschenkte Vertrauen, die Heiligkeit des Berges sowohl für Juden wie auch für Muslime zu respektieren und zu schützen. Waqf verweigert den freien Zugang für Juden und unternimmt zahlreiche unerlaubte Aktionen, wie Vernichtung von Antiquitäten, um eine riesige unterirdische Moschee am Berg (in „Salomons Ställen“) zu bauen.

Der Status von Jerusalem als die ewige Hauptstadt des Staates Israel wurde wiederholt von allen Regierungen Israels seit der Gründung des Staates im Jahr 1948 betont.

Politisch und geistig war und bleibt Jerusalem immer die Hauptstadt des jüdischen Volkes. Aber gleichzeitig und darüber hinaus spielt die Stadt eine außergewöhnlich wichtige Rolle in der religiösen Identität von hunderten Millionen Gläubigen der anderen zwei großen monotheistischen Religionen. Für Christen besitzt Jerusalem eine enorme Bedeutung, und auch die arabische Welt sieht in der heiligen Stadt eine – wenn auch nicht die wichtigste – heilige Stätte. All das wird klar von Israel anerkannt.

Obwohl fast drei Viertel der Bevölkerung Jerusalems Juden sind, nennen auch viele palästinensische Araber die Stadt ihr Zuhause. Aus all diesen Gründen wurde beschlossen, die überaus schwierigen Jerusalem-Fragen erst in der Endphase der laufenden Friedensverhandlungen anzugehen.

Angesichts der einzigartigen Bedeutung der Stadt Jerusalem für das jüdische Volk  hat jedoch die israelische Regierung ihre Position konsequent beibehalten und betont, dass während alle religiösen und kulturellen Rechte aller Gemeinden garantiert werden, Jerusalem nicht geteilt wird und Hauptstadt des Staates Israel unter israelischer Souveränität bleiben wird.

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